EF gestaltet modernere Kurzgeschichten als Graphic Novels

Der noch immer verbreiteten Meinung Graphic Novels seien reine Comics, wirkte die EF zum Ende des Schuljahres 2025/26 im Deutschunterricht entgegen.
Graphic Novels haben nichts oder nur sehr wenig mit Mikey Mouse- oder Superman-Comics zu tun. Vielmehr gehen diese auf anspruchsvollere Literaturgrundlagen zurück und arbeiten mit filmsprachlichen Mitteln, wie Perspektiven und Einstellungsgrößen.
Die relativ neue literarische Gattung hat einen weiteren Schritt zur Popularität beschritten.

Geschichte der Graphic Novels:

  • 1940: erste Ansätze in den USA
  • 1978: Geburtsstunde des Begriffs (als Marketinginstrument)
  • 1980er-Jahre: der Durchbruch (Comics wurden erwachsen und anspruchsvoll)
  • Ab den 2000er-Jahren: Graphic Novels erobern den allgemeinen Buchhandel
  • Seit 2026: Das neue Literaturformat erreicht einen weiteren Höhepunkt am GymVoh


Im Folgenden sind die Endprodukte des EF-Kurses Deutsch zu sehen.
Die Kurzgeschichten „Erinnerungsangebote“ von Kai Fischer (2002) sowie „Und in Arizona geht die Sonne auf“ von Sibylle Berg (2000) setzten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll um. Anfänglich erstellen die Kursteilnehmer*innen Fotos, welche sie selbst als Protagonisten zeigten. Anschließend wurden diese mit einer App in ein Comiclayout transferiert und abschießend mit diversen Programmen als Graphic Novel gestaltet. Kleinigkeiten wurden sinnvoll mit KI perfektioniert.
Es kann sich lesen, angucken und … wirklich sehen lassen!
Jörg Pletziger (Deutschlehrer)




Mit der sechsten Klasse auf dem Bauernhof

Wir alle haben eine Vorstellung, wie es auf einem Bauernhof aussieht: Es gibt Scheunen, Tiere, Traktoren und ringsum Felder. Aber wie genau arbeitet ein Bauer? Was machen die Tiere den ganzen Tag? Und wozu dienen die verschiedenen Geräte? Diesen Fragen wollten wir mit einer kleinen Exkursion auf dem Grund gehen.

Auslöser des Ausflugs war das Thema Landwirtschaft, das gerade im Erdkundeunterricht bei Herrn Artz behandelt wird. Hier stellten sich Fragen wie: „Wo kommen unsere Lebensmittel her?“, „Welche Bedingungen müssen für erfolgreiche Landwirtschaft erfüllt sein?“ und „Unter welchen Umständen werden unsere Lebensmittel wie zum Beispiel Milch, Fleisch und Gemüse angebaut?“.

Am 29. und 30. April brachen bei bestem Frühlingswetter die Klassen 6c und 6b zum Hof Sonnenberg in der Nähe der Schule auf. Dort angekommen konnten wir manche Gegenstände, über die wir zuvor im Unterricht gesprochen hatten, mit eigenen Augen sehen (und auch mit der eigenen Nase riechen). Dazu gehörte das Futtersilo, in dem das Futter für die Kühe gelagert wird. Aber auch der Gülletank, aus dem die Felder gedüngt werden, hinterließ seinen Eindruck.

Das Highlight waren jedoch die Kühe, die auf dem Hof gehalten werden. Zunächst sind wir an den Ställen für die Mütterkühe mit ihren Kälbern vorbeigelaufen, bis wir dann zum großen Stall gelangt sind, in dem sich die meisten ausgewachsenen Kühe aufhalten. Dort bekommen sie ihr Futter, können in einen kleinen Auslauf gelangen und werden regelmäßig gemolken. Einige Fragen zum Körper der Kuh konnten außerdem auch geklärt werden. Wusstest du beispielsweise, dass Kühe vier Mägen haben und Wiederkäuer sind, also bereits gekautes Gras gewissermaßen hochwürgen und erneut kauen?

Zuletzt konnten wir noch am Hofladen vorbeilaufen und Vor- und Nachteile eines solchen Ladens für den Bauern und die Käuferinnen besprechen, bevor es wieder zurück zur Schule ging und ein gelungener Kurzausflug sein Ende fand.

Den nächsten Zug im Blick: Unsere Schule beim NRW-Schulschach-Landesfinale

Ein riesiger Turniersaal, überall konzentrierte Gesichter und eine spürbare Anspannung: 300 Mannschaften mit mehr als 1300 Schachspielerinnen und Schachspieler aus ganz NRW sitzen an langen Tischreihen. Die Bretter sind aufgebaut, die Uhren bereit. Noch wird leise gesprochen – doch kaum fällt das Startsignal, wird es plötzlich ganz still. Ab diesem Moment geht es nur noch um die nächste Idee, den richtigen Zug und einen kühlen Kopf. Genau so begann für unsere Schüler die NRW-Meisterschaft im Schulschach.

In der Wettkampfklasse III gingen Ümit (7c), Luchian (8d), Kais (8a) und Junis (8b) für unsere Schule und als Wuppertaler Stadtmeister an den Start. Und man kann wirklich sagen: Das hat sich gelohnt. Mit Platz 33 landete das Team im soliden Mittelfeld – ein klarer Fortschritt, wenn man bedenkt, dass wir im letzten Jahr noch ganz hinten im Feld zu finden waren. Unsere Spieler ließen sich von stärkeren Gegnern nicht einschüchtern und konnten immer wieder eigene Akzente setzen.

Unser aktueller Schulmeister Ümit hatte viele Herausforderungen an Brett 1, hielt aber stark dagegen und schaffte sogar einen Sieg gegen einen Gegner mit 1400 ELO. Luchian sammelte mit 4 aus 7 Punkten die meisten Zähler für das Team. Kais – unser erster Schulmeister – und der wettkampferprobte Junis steuerten jeweils 3 aus 7 Punkten bei und sorgten ebenfalls für wichtige Ergebnisse.

Für die Wettkampfklasse II war bereits die Teilnahme am Landesfinale durch den zweiten Platz bei der Stadtmeisterschaft ein großer Erfolg. Mirac (Q1), Volodymyr (10c), Joshua (Q1), Lernet (10a), Bjarne (10a), Leonard (8b) und Szymon (8b) traten für unsere Schule an.

Auf Landesebene wartete dann erwartungsgemäß ein anderes Kaliber an Gegnern in der Schulschach-Meisterklasse. Trotzdem zeigte unser Team in vielen Partien, dass es mithalten kann. Immer wieder entstanden gute Stellungen, und oft fehlte am Ende nur eine Kleinigkeit oder eben auch ein bisschen Glück. Besonders stark waren die Siege von Mirac, Volodymyr und Joshua an den vorderen Brettern, den Top-Scorer Bjarne mit starken 4 aus 6 Punkten und Lernet mit 3 aus 6 Punkten.

Am Ende stand Platz 43. Das klingt vielleicht zunächst nach einem Ergebnis im hinteren Bereich, wird der Leistung aber nicht ganz gerecht. Viel wichtiger ist, dass die Mannschaft Turniererfahrung sammeln konnte und gesehen hat, dass sie auf diesem Niveau durchaus mithalten kann.

Die Anreise nach Hamm lief dank vieler hilfsbereiter Eltern völlig unkompliziert über Fahrgemeinschaften – dafür an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön! Ein großer Dank geht auch an unseren Förderverein, der unsere Schachfreunde mit Pizza versorgt hat. Das kam genau zur richtigen Zeit und hat die Stimmung zwischen den Runden nochmal deutlich gehoben.

Insgesamt war das – von der Deutschen Schachjugend organisierte – Landesfinale für alle Beteiligten ein spannendes Schach-Event. Unsere Teams haben sich gut präsentiert und dabei viel gelernt. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

TalentMetropole Ruhr – Besuch „Auf Schalke“

Nach unserem letzten Besuch beim LEG-Vorstand besuchten am Mittwoch, den 25.03.2026, im Rahmen des Formats TalentMetropole Ruhr elf Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaftskurse der EF und Q1 gemeinsam mit Herrn Weltgen den FC Schalke 04 in Gelsenkirchen. Frau Rühl-Hamers, Vorstandsmitglied des FC Schalke 04, stellte sich den vielfältigen Fragen der Schülerinnen und Schüler: „Was unterscheidet einen Fußballverein von einem normalen Unternehmen? Auf welchen Geschäftsfeldern ist der Verein tätig? Und natürlich wie sieht es mit der spielerischen Zukunft des Vereins aus?“ Mit diesen und weiteren Fragen kamen Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Vohwinkels und weiteren Schulen im Rahmen des Dialog mit der Jugend zu einem persönlichen Austausch mit Frau Christina Rühl-Hamers in die VELTINS- Arena „auf Schalke“. Im Gespräch wurden die Fragen der Schüler aufgegriffen und Frau Rühl-Hamers berichtete von ihrem eigenen beruflichen Weg sowie von ihren Erfahrungen in dem Fußballverein. Natürlich ging es auch um aktuelle sportlichen Entwicklungen des Vereins. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Stadionführung die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen des 1904 gegründeten Traditionsvereins zu werfen.

Titelverteidigung bei der Schulschach-Stadtmeisterschaft: Wir Hamm’s geschafft!

Die Schulschach-Stadtmeisterschaft in Wuppertal ist ein Event, auf das sich Wuppertaler Schulen jedes Jahr freuen. Mit rekordverdächtigen 140 Schülerinnen und Schülern verzeichnete das Turnier erneut eine hohe Beteiligung und unterstrich das ungebrochene Interesse am Schach bei Kindern und Jugendlichen in Wuppertal.

Organisiert wurde die Stadtmeisterschaft in enger Kooperation zwischen dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium, dem Gymnasium Bayreuther Straße und uns, dem Gymnasium Vohwinkel. Die Turnierleitung lag dabei in erfahrenen Händen: Raimund Schröder (Gymnasium Bayreuther Straße) übernahm gemeinsam mit Jenny Planert-Ludemann und seiner Frau Silvia Schröder (WDG) die Leitung der Wettkampfklassen II und III. Milan Lindau leitete – unterstützt durch die WDG-Ehemaligen Yanis und Ferdinand – die Wettkampfklasse IV sowie die Mädchen-Wettkampfklasse.

Das Gymnasium Vohwinkel trat in zwei Wettkampfklassen an. In der Wettkampfklasse III spielten die Schachveteranen Ümit (7c), David (8d), Luchian (8d), Junis (8b) und Asef (7c) ein herausragendes Turnier. Die Mannschaft gewann alle Begegnungen und gab im gesamten Verlauf lediglich einen einzigen Brettpunkt ab. Mit dieser souveränen Leistung gelang die Verteidigung des Stadtmeistertitels!

Stelle dir vor, du wärst im Finale und spielst mit Schwarz. Dein Gegner spielt Sf6+. Gewinnt er nun deine Dame mit einem Matt? Was hat David hier gespielt? Die Lösung findest du am Ende des Artikels. Du kannst natürlich auch diese Partie auf Lichess ausspielen.

Auch in der Wettkampfklasse II zeigte unser turniererfahrenes Team mit Mirac (Q1), Joshua (Q1), Alen (Q1), Szymon (8b), Leonard (8b), Kais (8d) und Olcay (Q1) eine starke Gesamtleistung. Die Mannschaft setzte sich in mehreren entscheidenden Begegnungen durch, unter anderem gegen die Heimmannschaft des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums, und erreichte verdient das Finale. Dort kam es zu einem spannenden Aufeinandertreffen gegen die Gesamtschule Barmen. Trotz großen Einsatzes mussten wir uns am Ende mit 4:2 geschlagen geben.

Unsere Schule ist stolz auf unsere Schachspieler, die bei der Stadtmeisterschaft erfolgreich ihren Titel verteidigt haben oder sich nun Vizemeister in der Meisterklasse nennen dürfen. Der Gesamtschule Barmen (WK II), dem Gymnasium Bayreuther Straße (WK IV) und der Herder Schule (WK M) gilt ein herzlicher Glückwunsch für ihren Turniersieg.

Nach dem Erfolg bei der Stadtmeisterschaft wollen wir uns wieder auf Landesebene behaupten. Für unsere Stadtmeister steht somit am 27. März 2026 das Landesfinale in Hamm an. Dort treten die besten Schulmannschaften aus Nordrhein-Westfalen gegeneinander an und wir sind gespannt, wie wir uns in diesem Jahr schlagen werden.

Unsere Titelverteidiger

Lösung: Schwarz kann den Springer nehmen (Dxf6). Die schwarze Dame deckt das entscheidende Feld d8 wodurch das Matt verhindert wird

Spannender Besuch im VR-Labor der Uni Wuppertal

Am Donnerstag, den 8. Januar 2026, haben wir, die Klasse 9c, mit unserer Chemielehrerin Frau Wiesufer-Ligon einen Ausflug zur Bergischen Universität Wuppertal gemacht, wo wir ein VR-Labor besuchten und Chemie einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben durften.

Wir wurden dort sehr freundlich empfangen und dann in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe ins VR-Labor ging, konnte die andere am Mitbringbuffet gemeinsam essen, spielen und lachen. Draußen kam uns der frisch gefallene Schnee sehr gelegen: schon auf dem Weg zur Universität und auch später spielten wir viel mit Schneebällen.

Im VR-Labor setzten wir Virtual-Reality-Brillen auf und konnten uns die Natriumchlorid-Bindung nicht nur als Experiment ansehen, sondern auf Teilchenebene erleben. Das machte die chemischen Vorgänge sehr viel verständlicher und hinterließ bleibende Eindrücke. Die Laborleiterin erklärte alles in Ruhe und sehr einleuchtend. Auch ihre freundliche Art trug viel zur guten Stimmung bei. Insgesamt wurden wir an der Universität sehr offen und herzlich aufgenommen.

Nachdem beide Gruppen das VR-Labor besucht hatten, machten wir uns auf den Rückweg; mit vielen neuen Eindrücken, guter Stimmung und noch einem letzten Schneespiel. Der Ausflug war für uns alle eine sehr schöne Erfahrung.

Besinnlich, lecker und ertragreich – Winterbasar ein voller Erfolg!

Am Samstag vor dem dritten Advent fand zum dritten Mal in Folge der Winterbasar an unserer Schule statt. Hauptsächlich vorbereitet von den Klassen Fünf und Sechs gab es ganz viel Selbstgebasteltes und Leckeres aus der Weihnachtsbäckerei. Aber auch Eltern und Schüler:innen aus anderen Jahrgangsstufen beteiligten sich sehr kreativ. So gab es auch Bastelstationen und viel Leckeres zu essen und zu trinken. Wir danken allen, die sich daran beteiligt haben und auch denen, die finanziell für einen guten Erlös gesorgt haben, so dass ein Teil des Geldes an unserer Schule bleiben kann und ein anderer Teil gespendet wird.

Winterbasar – klicken Sie sich durch die Fotos!

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Ausflug in das Schokoladenmuseum Köln

Ein riesiger Schokoladenbrunnen, der warme Duft von Schokolade und ganz viel Schokolade zum Verkosten! – Ist das noch Unterricht? Da fragt gerne mal bei den 9ern des Gymnasium Vohwinkel nach! Aber von vorne:

Am Dienstag, den 07.10.2025 machten sich alle vier neunten Klassen auf dem Weg nach Köln, um dort ihrem aktuellen Unterrichtsthema im wahrsten Sinne näher zu kommen: Schokolade! Im Erdkunde-Unterricht bei Herrn Artz wurde bereits grundlegendes Wissen angehäuft:

Wo kommt die Schokolade ursprünglich her? – Süd-Amerika

Welche Länder produzieren heutzutage den meisten Kakao? – Elfenbeinküste und Ghana

Wo wird weltweit am meisten Schokolade verzehrt? – Deutschland (ca. 11kg. pro Jahr pro Kopf)

Aber auch die Schattenseiten des Kakaoanbaus sind den SuS bewusst geworden: Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, der Einsatz verbotener Pestizide, weite Transportwege sowie all deren Auswirkungen und Folgen verleihen nicht nur der Sorte Zartbitter einen bitteren Beigeschmack! Was aber kann helfen, die Bedingungen zu verbessern? Bei dieser Frage sind wir auf Nachhaltigkeits-Siegel gestoßen, wie bspw. Fairtrade.

Unter dem Titel „Nachhaltig und fair – Schokolade und Kakao“ sind die 9er durch das Schokoladenmuseum geführt worden. Begonnen wurde mit dem Anbau auf den Plantagen und den Eco-Wäldern, wobei die SuS mit ihrem Wissen glänzen konnten. Weiter ging es mit dem Transport der Kakaobohnen nach Europa, wo im Anschluss die Schokolade hergestellt wird. Dazu durften wir auch rohe Kakaobohnen probieren, wobei das Geschmackserlebnis sehr unterschiedlich bewertet wird, da sie sehr bitter sind und mit der süßen Schokolade nur wenig zu tun haben. Außerdem konnten sie sich die Maschinen zur Herstellung von Schokolade anschauen und warme Schokolade aus dem Brunnen naschen.

Die letzte Station war die Verkostung verschiedener Schokoladensorten, wobei die Fairtrade-Schokolade den meisten SuS am besten geschmeckt hat! Wir haben außerdem resümiert, was Schokolade nun nachhaltiger machen kann: Faire Löhne, keine Kinderarbeit, Verzicht von Pestiziden und möglichst kurze Transportwege helfen auf jeden Fall weiter. Vielleicht achtet auch ihr mal darauf, ob eure Schokolade ein solches Fairtrade-Siegel trägt oder nicht!

Im Anschluss blieb noch etwas Zeit, um sich in der Kölner Innenstadt aufzuhalten, bevor am frühen Nachmittag der Rückweg nach Wuppertal angetreten worden ist. Um kurz nach 15 Uhr kamen die 9er dann (fast) pünktlich mit der Bahn in Vohwinkel an und ein gelungener Ausflug fand sein Ende.