Schuleigene Hefte: Jury kürt Sieger des Cover-Wettbewerbs

Zum neuen Schuljahr 2022/23 wird das Gymnasium Vohwinkel ein eigenes Schulheft anbieten. Die Hefte unserer Schule werden dabei hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit genügen, d.h. aus Recyclingpapier hergestellt und Klimaneutral gedruckt werden. Damit leistet unsere Schule einen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen, denn jedes Jahr werden 200 Millionen Schulhefte in Deutschland verkauft, doch nur jedes Zehnte davon ist nachhaltig produziert. Zusätzlich wird das Altpapier an unserer Schule getrennt gesammelt, um den Wertstoff-Kreislauf zu schließen; denn Nachhaltigkeit ist Teil unseres schulischen Leitbilds. Neben ökologischer Nachhaltigkeit – also dem Schutz der Umwelt – spielen auch noch viele weitere Aspekte eine Rolle. Mehr über Bildung für nachhaltige Entwicklung an unserer Schule erfährt man hier oder hier.

Da das nachhaltige Schulheft von Schülerinnen und Schülern unserer Schule entworfen und gestaltet werden sollte, hat die Fachschaft Kunst – vertreten durch Frau Beuth und Herrn Reichert, die das Projekt mit ihrer künstlerischen und gestalterischen Expertise begleiteten – einen „Cover-Wettbewerb“ ausgerufen, in dessen Rahmen Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen ihre künstlerischen Vorschläge zur Gestaltung des Covers einreichen konnten.

Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der Schulleitung, des Kollegiums und natürlich der Schülerschaft kürte nun den siegreichen Entwurf, der von Katarzyna Bakula (EF) stammt.

Dabei wurde auch ein zweites Kunstwerk ausgewählt, das von Irem Alkan (8b) gestaltet wurde. Gemeinsam wurden beide Einreichungen – leicht überarbeitet – zu Vorderseite (Fuchs) und Rückseite (Vogel) des neuen Hefts kombiniert.

Der herzliche Dank der Schulgemeinde gilt darüber hinaus allen anderen Schülerinnen und Schülern, die ihre Kreativität bewiesen haben sowie den Fleiß und Mut, ein eigenes Cover zu gestalten und einzureichen. Um auch diese vielen großartigen Einreichungen zu würdigen, folgt nun eine Galerie mit den entstandenen Kunstwerken.

Herzlichen Dank an alle Künstlerinnen und Künstler!

Großes Völkerball Turnier der 5. Klassen

In diesem Halbjahr konnte – nach coronabedingter Pause – endlich wieder das Völkerball-Turnier der 5. Klassen stattfinden. Unsere knapp 120 jüngsten Schülerinnen und Schüler versammelten sich in der großen Sporthalle, um sich bei dem beliebten Ballspiel zu messen. Dabei trat jede Klasse mit zwei Mannschaften an.

Nachdem noch einmal kurz die Regeln erklärt wurden, ging es für die ersten Spielerinnen und Spieler auf die Felder. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich beim „Shake Hands“ ein faires Spiel und dann konnte es endlich losgehen.

Mit großem Eifer und voller Begeisterung kämpften die Klassen in jedem Match um den Sieg. In einer packenden Vorrunde konnten sich jeweils beide Mannschaften der Klassen 5b und 5c für das Halbfinale qualifizieren, sodass zwei klasseninterne Halbfinals stattfanden. Die „Völkerball-Heros 2“ (5c) und die „Bergischen Füchse“ (5b) schafften schließlich den Sprung in das Finale, aus dem die „Völkerball-Heros 2“ als Sieger hervorgingen und nach einer Vielzahl von Spielen ganz oben auf dem Siegerpodest Platz nehmen durften. Den dritten Platz holte das Team „Völkerball-Heros 1“ (5c).

Bei der abschließenden Siegerehrung gab es viel Applaus und Urkunden für alle teilnehmenden Teams, sowie Preise für die Bestplatzierten. Einen herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Turniers! Frau Becker und Herr Abt, die das Turnier für die Fachschaft Sport organisiert haben, freuten sich: „Es war in unseren Augen ein voller Erfolg. Die Kinder hatten sichtlich Spaß und waren am Ende richtig ausgepowert. Vielen Dank an alle, die bei der Organisation und Durchführung mitgeholfen haben!“

Denn Unterstützung bekamen die Organisatoren der Fachschaft Sport durch zehn Sporthelfer aus dem Differenzierungskurs ‚Sport und Gesundheit‘ des 9. Jahrgangs, die Schiedsrichter- und Organisationstätigkeiten übernahmen. Mal sehen, welche Klasse sich nächstes Jahr die Völkerball-Krone am Nocken sichern kann…

Die Hauptstadt rief: Studienfahrt der Q2 nach Berlin

Inzwischen ist das Abitur in vollem Gange, aber zuvor stand für die Abiturientinnen und Abiturienten der Q2 noch die Studienfahrt auf dem Programm. Und so brachen im April die Leistungskurse von Frau Voß, Herrn Baviolis, Herrn Heckl, Herrn Hostert und Herrn Weltgen begleitet von Frau Heuser und Herrn Ludwig zur großen „Stufen- und Abschlussfahrt“ in die Bundeshauptstadt auf.

Nach entspannter und unkomplizierter ICE-Fahrt trafen die Kurse im Hostel ein – günstig gelegen im Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg, der abends mit vielen Cafés und Lokalen zum gemütlichen Austausch einlud. Auch ein Club war nicht weit, den Schüler und Lehrer gemeinsam gleich am Dienstag unsicher machten. Aber natürlich wurde – wie es sich für eine Studienfahrt gehört – nicht nur gegessen und getanzt. Auch kulturelle und geschichtliche Eindrücke kamen nicht zu kurz. Zu Beginn der Reise durfte die obligatorische Stadtführung nicht fehlen, in deren Rahmen die Q2 auf ihrem Weg zum Brandenburger Tor auch einmal kurz bei Kanzler Scholz vorbeischaute.

Und natürlich haben sich die Schülerinnen und Schüler während der Fahrt bei vielen Programmpunkten intensiv mit der komplizierten Geschichte der Teilung und innerdeutschen Grenze auseinandergesetzt. So wurden Reste der Berliner Mauer besichtigt und das DDR-Museum besucht. Besonders eindrucksvoll war auch der Besuch in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, einem ehemaligen Gefängnis. Dort wurden einige Schülergruppen von vormals inhaftierten Insassen des Gefängnis durch den Komplex geführt, die den Schülern eindrücklich ihre Erlebnisse und Erfahrungen schilderten. Eine intensive, mitunter auch harte Erfahrung, die einige Abiturienten sicher nicht so bald wieder vergessen werden.

Weitere Highlights des Programms waren eine Bootsfahrt auf der Spree, wenngleich das Wetter da noch nicht so frühlingshaft war, der Besuch im „Futurium“, einer beeindruckenden interaktiven Ausstellung zu Fragen der Nachhaltigkeit, und bei Mme Tussaud, dem Berliner Ableger des berühmten Wachsfigurenkabinetts. Letzteren Aufenthalt nutzten einige der begleitenden Lehrkräfte dann auch gleich, um sich bei Sigmund Freud ob der Strapazen „auf die Couch“ zu begeben…

Auf diese Weise behandelt und kuriert konnten auch die letzten Tage der Fahrt in Angriff genommen werden, und so kamen – eine wiederum entspannte und unkomplizierte ICE-Fahrt später- Schüler wie Lehrer erschöpft, aber voller intensiver Eindrücke und Erlebnisse wieder wohlbehalten im Tal der Wupper an.

„Tage der Orientierung“ – die EF auf Philosophie-Fahrt

WAS IST UNS HEILIG? Das war das Motto der „Tage der vernünftigen Orientierung“ mit den Philosophie-Schülern der Ein­führungsphase zu Beginn des zweiten Halbjahres. Wäre das nicht eher eine Frage für unsere Konkurrenten von den christ­lichen Kirchen gewesen, die zeitgleich ihre „Tage der religiösen Orientierung“ am Altenberger Dom veranstaltet haben? Wie auch immer: Für uns Philosophen ist das eine gute Frage, denn wir interes­sieren uns immer auch für die Grenzen der Vernunft und das Tasten nach Gewissheit.

Da wir Philosophen keine Kirche haben (wollen), die unsere Schäfchen zum Denken anregen könn­te, haben wir es aus eigener Kraft versucht. Aber wir hatten Unterstützung: Der katholische Pasto­ral­referent, Herr Dr. Kleine, hat uns bei einer eindrucksvollen Führung in der St.-Laurentius-Kirche christliche Dar­stellungen des Heiligen gezeigt. Jetzt weiß jeder, warum im Hostien­schrein der Vor­hang vor dem Allerheiligsten geteilt ist und wie man mit Weihrauch Botschaften ver­sendet. Dank auch an Frau van Gember für ihre Nachhilfe zum christlichen Glaubensbekenntnis.

Dann haben wir auf verschiedenen Wegen versucht, die Frage nach dem „höchsten Gut“ (das wäre eine weltliche Formulierung für das „Heilige“) zu bearbeiten, wie man es bestimmen und greifen kann und wie man Irrwege erkennt. Wir haben mit Robinson Crusoe Kannibalen gejagt, Symposien über Götter abgehalten, die Menschenwürde angegriffen, eine Buddha-Statue gesprengt und einen verstörenden Film gesehen („Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni). Pech für uns: Eine Sturm­warnung hat uns einen der drei Tage gestohlen und den Plan durchlöchert. Wir hoffen den­noch auf Anstöße. „Ergebnisse“ können wir hier nicht verkünden, das muss jede*r für sich klären.

Am letzten Tag haben alle Gruppen Altäre gebaut, auf denen die Güter gezeigt werden, die in unse­rer Gesellschaft als „heilig“ verehrt werden (also NICHT: Was SOLL heilig sein, sondern: Was IST den – meisten – Menschen offensichtlich heilig). Fast alle Gruppen haben versucht, Symbole für Reli­gio­nen und menschliche Werte mit Bildern von Wohlstand und Konsum phantasievoll zu kom­bi­nieren: Die Fotos sollen Eindrücke vermitteln. (Vielen Dank für den Bericht an Herrn Brücher, der die Fahrt gemeinsam mit Frau Socha organisierte.)

Talentmetropole Ruhr: Q1-Kurse beim „Dialog mit der Jugend“

Schülerinnen und Schüler unserer Q1-Kurse Sozialwissenschaften nahmen Ende März im Rahmen der „Talenmetropole Ruhr“ am Format „Dialog mit der Jugend“ teil. Bei diesem Projekt bekommen Jugendliche die Möglichkeit, mit Führungspersönlichkeiten aus der Region persönlich ins Gespräch zu kommen. Spannend und reizvoll ist hier, mit TopmanagerInnen direkt in Kontakt treten und Fragen stellen zu können, sei es zu Karrieremöglichkeiten, dem persönlichen Werdegang der Gesprächspartner oder interessanten Aspekten der jeweiligen Unternehmen – eine Gelegenheit, die sich wahrlich nicht jeden Tag bietet.

Dieses Jahr stand unserer Schule Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen, als Dialogpartner zur Verfügung. Prof. Werner – verantwortlich für mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – diskutierte mit unseren Schülern alles über moderne Medizin, Forschung, Lehre und Management von Kliniken sowie Berufsbilder in Medizin, Pflege und Gesundheit. Dabei hatten die Q1er Gelegenheit, zuvor erarbeitete Fragen rund um diese Themen zu erörtern.

Die Veranstaltung von Seiten der Schule organisiert und die Schüler vorbereitet hat Herr Hostert, der ein positives Fazit zieht: „Ich freue mich, dass unsere Schülerinnen und Schüler heute die seltene Gelegenheit hatten, mit einem hochkarätigen Manager wie Prof. Werner direkt und ungefiltert ins Gespräch zu kommen. Wir hatten uns zuvor gut vorbereitet, haben Vorgespräche mit Mitarbeitern von Prof. Werner geführt und Informationen zur Universitätsmedizin Essen recherchiert. Das hat uns ermöglicht, die Gesprächszeit optimal zu nutzen. Ich bin sicher, dass die Q1er viele interessante Eindrücke aus dem Dialog mitgenommen haben.“

Für Sowi-Kurse des Gymnasiums Vohwinkel war die Beteiligung am Format „Dialog mit der Jugend“ bereits das dritte Jahr in Folge möglich. Und die Planungen für 2023 laufen schon, wie Herr Hostert abschließend erklärt: „Ich hoffe, auch nächstes Jahr wieder die Gelegenheit zu bekommen, mit jungen SozialwissenschaftlerInnen an diesem Projekt teilzunehmen. Großartig wäre es, wenn wir unseren Gesprächspartner auch wieder vor Ort besuchen könnten, denn durch die Pandemie war ja dieses Jahr kein Präsenztermin möglich. Erste Anfragen für den Dialog 2023 habe ich jedenfalls schon rausgeschickt!“

„Frieden und Freundschaft“: Projekte in diversen Fächern und Jahrgangsstufen

Zwei Wochen nachdem die Schulgemeinschaft angesichts des Krieges in der Ukraine ein Zeichen für den Frieden setzte, beschäftigt der aktuelle Konflikt viele Mitglieder der Schulgemeinde natürlich auch weiterhin – sei es im Fachunterricht oder außerhalb.

So sind im Kunstunterricht der 6. Klasse GIFFs zum Thema Frieden und Freundschaft entstanden. Katrin Beuth, die als Kunstlehrerin die Projekte betreute, erläutert: „Wir haben uns mit dem französischen Urban Art-Künstler Invader beschäftigt, der Charaktere aus dem Spiel Space Invaders als Mosaikbilder verewigt und diese auf der ganzen Welt aufhängt. Von den Schülern gewünscht sind wir über Pixel-Bilder zu GIFFs gekommen, die die Schülerinnen und Schüler aus ihrem Alltag kennen und gerne versenden. Wir wollen eine kleine „Invasion der Freundschaft“ starten. Dieses Projekt steht auch im Zusammenhang zum Roman MOMO, der zuvor im Deutschunterricht gelesen wurde. Auch hier geht es u.a. um das Thema Freundschaft.“ Und auch der Krieg in der Ukraine wurde von einigen Schülern in diesem Kontext aufgegriffen.

Frau Beuth erläutert weiter: „Invader bringt überall auf der Welt seine Mosaikbilder von Figuren des Videospiels Space Invaders aus den 1970er Jahren an. Sobald er ein Werk abgeschlossen hat, nennt er es „Invasion“ und macht mithilfe von Karten und Büchern auf den Ort des Werks aufmerksam. Invader begann mit dieser Art von Werken 1998 in Paris und weitete sein Schaffen auf 31 andere französische Städte, gefolgt von 22 Städten in ganz Europa, aus. Auch in den Vereinigten Staaten, Kanada, Asien und Australien sind seine Werke zu sehen.“ Ganz offensichtlich hat er damit unseren 6ern als wirksame Inspiration gedient!

Ebenfalls – wenngleich auf ganz andere Art – mit dem Thema Frieden befasst hat sich der Q2 Philosophie Kurs von Marion Goldner. Hier haben sich die Schülerinnen und Schüler zunächst im Fachunterricht mit dem Thema Krieg beschäftigt, um dann selbst Reden zu verfassen, die zu Gewaltlosigkeit und Frieden aufrufen. Frau Goldner ist stolz auf ihren Kurs: „Ich habe gemerkt, dass das Thema unsere Schülerinnen und Schüler sehr beschäftigt und finde viele der entstandenen Reden wirklich bemerkenswert.“ Eine dieser Reden möchten wir auf diesem Wege mit der Schulgemeinde teilen:

Bildungspartnerschaft: Workshops für unsere 9. Klasse in der Gedenkstätte ‚Alte Synagoge‘

Seit dem Jahre 2019 besteht eine Bildungspartnerschaft zwischen dem Gymnasium Vohwinkel und der Gedenkstätte ‚Alte Synagoge Wuppertal‘. Die Zusammenarbeit wird erlebbar durch gemeinsame Aktivitäten, z.B. indem die Alte Synagoge als außerschulischer Lernort für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung steht oder Lerngruppen an dort angebotenen Workshops teilnehmen. Genau dies haben in den vergangenen Tagen zwei Gruppen der 9. Klasse im Rahmen des Politikunterrichts bei Herrn Hostert getan. Zum Abschluss einer Reihe zu politischem Extremismus haben die Schülerinnen und Schüler einen Workshop zum Thema Antisemitismus absolviert und zudem Gelegenheit gehabt, die Ausstellung in der Gedenkstätte zu besichtigen, um mehr über vergangenes und gegenwärtiges jüdisches Leben in Wuppertal zu erfahren.

Fachkundig begleitet wurden die Veranstaltungen jeweils von Dr. Ulrike Schrader, die die Workshops leitete und den Schülerinnen und Schülern auch in der Ausstellung Rede und Antwort stand. Herr Hostert als begleitender Fachlehrer zieht ein positives Fazit: „Die Workshops waren interessant, ergiebig und für die Schüler kurzweilig gestaltet. Materialgestütze Phasen zum Grübeln und anschließenden Diskutieren wurden immer wieder aufgelockert, z.B. durch ein Quiz oder einen Besuch in der Ausstellung. So hat beides funktioniert: Die Schülerinnen und Schüler wurden häufig zum Nachdenken gebracht – hatten aber auch sichtlich Spaß an der Exkursion.“

Schülerin Laila aus der Klasse 9c bestätigt: „Ich fand diese Exkursion toll und hoffe, dass wir Ähnliches noch häufiger machen können. Mir hat der Workshop gefallen und ich fand das Quiz spannend. Aber auch den Rundgang durch die Ausstellung fand ich wichtig für uns Schüler. Ich habe dort beeindruckende Dinge gesehen – zum Beispiel die große Schriftrolle oder Modelle von Synagogen – und viele Geschichten von Menschen lesen können, die unter Antisemitismus leiden mussten. Das hat mich beeindruckt.“ Auch die Gastgeberin Frau Schrader freute sich über den Ausstausch und hofft, zukünftig wieder häufiger Lerngruppen der Partnerschule empfangen zu können.

Unser Schulorchester „on Tour“ – Orchesterfahrt ins Kloster Frenswegen

Auch in Pandemiezeiten sind Schulfahrten möglich, wie wir auch schon an anderer Stelle jüngst berichteten. Mit Hygienemaßnahmen mussten sich zwar auch unsere Musiker vom Schulorchester befassen – die Hauptsache der Fahrt war aber natürlich das Musizieren! Mitgefahren waren der Orchesterkurs der Klasse 6, das Schulorchester der Klassen 7 bis Q2 und mehrere Schulbands, begleitet von Herrn Stursberg, Herrn Eckert und Frau Scholz.

An den ersten Tagen wurde, auch aus Corona-Vorsicht, noch in kleineren Gruppen musiziert. Zum Abschluss der Fahrt durften sich die einzelnen Ensembles dann gegenseitig in einem kleinen Konzert vorspielen, was sie gelernt hatten.

Das Musizieren machte so viel Spaß, dass viele Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Proben gar nicht genug bekommen konnten und einfach weiter geprobt haben, teilweise bis in die späten Abendstunden.

Schulleiter Kai Herrmann zieht ein durchweg positives Fazit: „Ich freue mich, dass wir den Schülerinnen und Schülern diese schöne Erfahrung mitten in der Corona-Zeit ermöglichen konnten. Nach 1 1⁄2 Jahren Verzicht konnten die Kinder zumindest ein klein wenig von dem nachholen, was sie so lange an sozialem Leben entbehren mussten. Unser Musiklehrer und Orchesterkursleiter Marcus Stursberg war genau der Richtige, um diese Fahrt zu leiten. Herr Stursberg ist einer der vorsichtigsten Lehrer des Kollegiums, was die Corona-Regeln angeht. Ich wusste: Wenn er sagt, die Fahrt ist sicher, dann ist sie es auch.“

Auditive Impressionen von der Fahrt – in Form einer Playlist – finden interessierte Hörerinnen und Hörer hier. Wir wünschen viel Freude beim „Reinhören“!

https://www.youtube.com/playlist?list=PLVGGY47ijrfDpYEASEz084O-8LootsMtz

Schulgemeinde setzt Zeichen für den Frieden

Viele Menschen in Europa, in Deutschland sind derzeit betroffen und besorgt wegen des Krieges in der Ukraine. Ein Krieg, der nicht allzu weit entfernt liegt von unseren Landesgrenzen und der auch die Mitglieder unserer Schulgemeinde auf vielfältige Weise berührt – sei es, weil die Informationen in den Medien zum Schicksal der Menschen in der Ukraine unsere Schülerinnen und Schüler bewegen, oder weil gar die eigene Familie aus der Ukraine oder Russland stammt, Freunde und Verwandte direkt vom Krieg betroffen sind. So beschäftigt auch uns dieser Krieg seit nun zwei Wochen; pädagogisch, indem wir auf die Fragen und Ängste der Schüler eingehen, aber auch erklärend und erläuternd im Fachunterricht.

In diesem Zusammenhang hat die Schulgemeinde sich entschieden, gemeinsam ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt und für den Frieden zu setzen. So versammelten sich vergangenen Donnerstag Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler nach Unterrichtsschluss mit mit selbstgebastelten Bildern und Botschaften aus jeder Altersklasse, um nach einer Schweigeminute in Gedenken an alle Betroffenen mit Klatschen und Jubel laut zu werden gegen Gewalt und Unrecht.

Initiiert wurde diese Geste gegen den Krieg von der Fachschaft Religion in Person von Janika Greive, Marion Goldner und Veronica van Gember. Die Lehrerinnen erläutern: „Die aktuellen Nachrichten bewegen auch das Gymnasium Vohwinkel und beschäftigen die Schüler:innen und Lehrer:innen täglich. Es kam deshalb der Wunsch auf, ein gemeinsames Zeichen gegen Krieg, Hass und Gewalt zu setzen und für Frieden, Solidarität und Nächstenliebe einzustehen, denn bei uns an der Schule ist jede:r Mensch, egal woher er kommt und welche Sprache er spricht.“ Teil dieses Zeichens für den Frieden war auch ein gemeinsam vorgetragenes Gedicht, das den Wunsch der Schulgemeinde für eine baldige Beilegung des Konflikts formuliert:

„Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnng nicht möglich erscheint,
dann sehnen wir uns nach jemanden, der uns Frieden schenkt.“

Gymnasium Vohwinkel wird „Schule der Zukunft“

Seit der vergangenen Woche ist unsere Schule Teil des Landesprogramms „Schule der Zukunft“. Das Landesprogramm ist eine gemeinsame Initiative des Schulministeriums und des Umweltministeriums und unterstützt Schulen dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zum Bestandteil ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung zu machen. Bei BNE dreht sich alles um die Frage, wie gesellschaftliche Entwicklung so gestaltet werden kann, dass sowohl gegenwärtige als auch zukünftig lebende Generationen ein gutes Leben führen können. Als Antwort auf diese Frage haben die Vereinten Nationen im Jahre 2016 – bei einer Laufzeit von 15 Jahren in der sog. „Agenda 2030“ – 17 Entwicklungsziele formuliert, die es politisch und gesellschaftlich anzustreben gilt, soll eine überzeugende Antwort auf die obige Frage gegeben werden. Auch wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler mit diesen Zielen vertraut machen und in die Lage versetzen, an der Zielerreichung mitzuwirken.

Eine Übersicht zur „SdZ-Familie“, also außerschulischen Bildungspartnern, Ansprechpersonen des Landesprogramms und teilnehmenden Kitas und Schulen aus der Region, die sich mit Ideen, Angeboten und Fachwissen unterstützen, findet sich hier, darunter natürlich auch unser eigenes Schulprofil. Ausführlichere Informationen zu unseren Bemühungen um Bildung für nachhaltige Entwicklung am Gymnasium Vohwinkel finden sich auch auf unserer Homepage. Ganz aktuell und thematisch verwandt besucht die Wanderausstellung Klimagourmet unsere Schule – wir berichteten bereits davon.